Quelle: Uta Neubauer
Netzwerke knüpfen (auch privat, denn mit der Kinderbetreuung hakt es häufiger als gedacht), auf frauenfeindliche Sprüche - egal ob sie einen selbst betreffen oder nicht - immer reagieren und "Augen auf bei der Partnerwahl": Das zählt für die eigene Karriere und allgemein für die Chancengleichheit mindestens so viel wie Frauenquoten, -förderprogramme und andere spezielle Maßnahmen. Das und mehr sagten die Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion am Dienstag auf der analytica. Großes Danke nochmal an Kerstin Thurow von der Universität Rostock, an Kathrin Wolter von BASF, Janina Bolling von SPECTARIS und Anna Leah Scholl vom Young Chemists Network of the German Chemical Society (GDCh) für die persönlichen Einblicke und praktischen Tipps! Auch das nehmen wir mit: Wer Karriere machen möchte, muss sie "richtig wollen“, muss sichtbar werden, darf sich nicht verstecken. Mentoring-Programme sind hilfreich und vieles lässt sich trainieren, zum Beispiel die Reaktion auf diskriminierende Sprüche à la „Lass mal, das ist zu technisch für dich“ oder „Du bist ja nur hier, weil du der Liebling vom Chef bist“. Da könnten wir explodieren (und gelten dann als zickig) oder einfach ruhig erwidern „Wie hast du das gemeint?“. Apropos Sprache: Beim Gendern gehen die Meinungen ja bekanntlich auseinander, aber auf dem Podium machte Anna Scholl klar, dass wir auch sprachlich mehr darauf achten sollten, niemanden auszuschließen. Ist manchmal gar nicht schwer: Das JCF hat sich schon 2024 von JungChemikerForum in JungesChemieForum umbenannt 👏👏👏 Danke an die analytica, dass ich durch die Diskussion führen durfte - als Moderator (siehe Foto) oder Moderatorin 😉 Egal, hat Spaß gemacht. Und soll wiederholt werden. Nächstes Mal nehmen wir einen Mann mit aufs Podium und ich würde das Thema Chancengleichheit gern weiter fassen, denn niemand soll aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Religion, sozialem Status oder anderen Merkmalen benachteiligt werden.









